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Ungewöhnliche Ansetzung im DFB-Pokal: Das Halbfinale zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg findet nicht wie üblich am Dienstag oder Mittwoch, sondern erst am heutigen Donnerstag (20.45 Uhr, ARD/Sky sowie auf bild.de im Live-Ticker) statt. Doch warum kommt es zu dieser Terminverschiebung?

Enger Spielplan sorgt für Verschiebung

Hintergrund ist der dicht gedrängte Spielkalender. Drei der vier Halbfinalisten waren am vergangenen Wochenende noch am Sonntag in der Bundesliga im Einsatz. Stuttgart spielte gegen den FC Bayern, Freiburg traf auf den 1. FC Heidenheim. Die Sonntagstermine hängen wiederum mit den internationalen Wettbewerben zusammen: Bayern war mittwochs in der Champions League aktiv, Freiburg donnerstags in der Europa League.

Zu dem Zeitpunkt, als die Spielpläne festgelegt wurden, war Stuttgart auch noch in der Euro League vertreten. Wären die Schwaben nicht im Achtelfinale gegen Porto ausgeschieden, hätten sie am vergangenen Donnerstag wie Freiburg im Viertelfinale der Euro League gespielt. Deshalb konnte die Partie Bayern gegen Stuttgart nicht samstags stattfinden. Da zwischen zwei Pflichtspielen mindestens zwei freie Tage liegen müssen, war so letztlich bei keinem der beiden Halbfinals die Austragung am Dienstag möglich. Da aus Vermarktungsgründen nicht beide Halbfinals an einem Tag stattfinden sollten, wurde das Duell zwischen Stuttgart und Freiburg auf Donnerstag verschoben.

Für den SC Freiburg bedeutet die Situation dennoch eine hohe Belastung. Die Mannschaft ist weiterhin international vertreten und muss ein intensives Programm absolvieren. Stuttgart hingegen kann sich mehr auf den Pokal konzentrieren und möchte als Titelverteidiger erneut ins Endspiel einziehen. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß sagte nach der 2:4-Niederlage gegen Bayern: „Für uns gilt es, nun schnell den Fokus auf das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Freiburg zu richten. Wir werden unserem Ziel, ins Endspiel einzuziehen, alles unterordnen.“



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